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Permanent Make-up in der Schwangerschaft. Wann man lieber darauf verzichten sollte

Aktualisiert: 21. Mai 2023

Permanent Make-up ist eine Dienstleistung, die immer beliebter wird.

Kein Wunder - es ist eine sehr bequeme und dauerhafte Möglichkeit, Ihr Lieblings-Make-up ohne tägliches und hartnäckiges Nachbessern zu genießen.

Es handelt sich jedoch um einen invasiven Eingriff, der wie jeder andere mit gewissen Kontraindikationen verbunden ist.

Eine häufig gestellte Frage ist, ob schwangere oder stillende Frauen ohne Angst einen Termin bei einem Linergisten vereinbaren können.

Sind Sie aktuell schwanger oder stillen und denken über Permanent Make-up nach?

Das muss leider warten.

Dieses Verfahren kann aktuell nicht durchgeführt werden!

Dafür gibt es mehrere klare Gründe, die wir im Folgenden erläutern.


✓Zunächst einmal stehen uns hormonelle Umstellungen und Veränderungen im Immunsystem im Weg.

✓Ab den ersten Tagen nach der Empfängnis steigt die Hormonausschüttung im Körper einer Frau rapide an.

✓Übelkeit, Stress, plötzliche Stimmungsschwankungen sind leider untrennbare Bestandteile einer Schwangerschaft.

✓Dieser Zustand kann die Funktion des gesamten Körpers negativ beeinflussen.


Permanent Make-up-Behandlungen, die in dieser unsicheren Zeit durchgeführt werden, können ernsthafte Schäden verursachen, selbst wenn sie vom besten Linergisten durchgeführt werden.

Die Schmerzschwelle einer schwangeren Frau kann erheblich gesenkt werden, wodurch das Verfahren der Injektion des Pigments unter die Haut schmerzhafter als normal wird.

Jeder Körper reagiert anders – es ist schwer vorherzusagen, wie der Körper einer schwangeren Frau auf das verabreichte Pigment reagiert.

Es ist möglich, dass die Wirkung weniger zufriedenstellend ist und der Heilungsprozess erschwert oder unnötig verlängert wird.


✓Vergessen wir auch nicht ein sehr wichtiges Thema - nämlich das mentale Wohlbefinden des Kunden. ✓Permanent Make-up ist ein Service, der viele Vorteile bietet, aber Sie müssen bedenken, dass es dauerhafte Veränderungen der Haut mit sich bringt (die bis zu 4 Jahre anhalten).

✓Daher müssen Sie sich Ihrer Entscheidung und der Wahl des besten Salons sicher sein.

✓Hinzu kommt das Thema möglicher Schmerzen. Denn seien wir mal ehrlich, das Einstechen einer Nadel unter die Haut ist nicht gerade angenehm. Es ist kein Geheimnis, dass die Planung eines solchen Unterfangens zusätzlichen Stress erzeugen kann, den eine schwangere Frau im Voraus vermeiden sollte. ✓

Wir erinnern uns, dass das Wohlbefinden der zukünftigen Mutter einen entscheidenden Einfluss auf die richtige Entwicklung des Fötus hat.


Eine weitere Gefahr stellen mögliche Infektionen dar.




Bei der Durchführung von PermanentMake-up wird die Kontinuität der Haut unterbrochen.

Das Pigment gelangt tief unter die Haut, wodurch der Körper Infektionen stärker ausgesetzt ist. Substanzen, die unter die Haut eingeführt werden, können in die Blutbahn gelangen und folglich zum Fötus, was unerwünschte Folgen haben könnte.


Denken wir daran, dass ein guter Linergist immer professionell an das Thema herangehen sollte, insbesondere im Hinblick auf die Gesundheit des Kunden, und so das Risiko auf ein Minimum reduzieren sollte. Aus diesem Grund lehnen wir schwangere Frauen immer ab.


LG Barbara







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